Autor: admin

  • 17.09.25 Mittwoch

    Bertheauville — Le Petit Dalles 14,5Km

    Heute sind Christa und ich zusammen unterwegs. Wir schauen uns die Gärten im Ökodorf von Paluel an

    und dann wandere ich ohne Rad und alleine zur Le Ponte Rouge, da unten wartet Christa mit Auto und Fahrrad auf mich!

    Beim Abstieg komme ich in eine Art Freilichtmuseum, das in, auf und um die deutschen Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg errichtet wurde. In Französisch, Deutsch und Englisch werden die Anlagen aber auch das Leben während der Besatzung gut beschrieben.

    Durch einen ‚Tunnel ‚ aus dem hier wachsenden Stech-Ginster…

    Nach unserem Treffen am Strand von Le Ponte Rouge

    kann ich den nächsten Aufstieg wieder ohne Gepäck machen, da mein ‚Versorgungsfahrzeug‘ alles übernimmt und wir uns erst bei grossen Windrädern treffen, wo wir 100 Km auf dieser Urlaubswanderung feiern

    Hier bleibt das Auto stehen und wir machen uns auf an den Strand von Le Petit Dalles, dem heutigen Endpunkt.

    Was für eine schöne Erfahrung für mich, allein und ohne Rad unterwegs sein zu können!

  • 16.09.25. Dienstag

    Manneville-es-Plains. — Bertheauville. 14Km

    Vorbei an Windrädern höreund sehe ich in live den modernen Schnitt von Hecken und Waldrändern.

    Als nächster Ort liegt St.-Valery-en-Caux vor mir.

    Hier oben gibt es ein Denkmal für den ersten Nonstop-Flug Paris-New York, der 1930 über St.Valery brummte…

    In dem Städtchen mit Binnenhafen ist ein Haus aus dem 16ten Jahrhundert die große Attraktion.

    In der Abendstimmung komme ich wieder zu einem AKW, friedliche Nutzung der Kernkraft…..

    Feierabend ist in Bertheauville.

  • 15.09.25. Montag

    6. Etappe Quiberville-sur-Mer — Manneville-es-Plains. 21 Km

    Ich starte allein, mit dem Ziel zu unserem Ferienhaus zu gehen. Das Wetter ist durchwachsen: Wolken, Sturm (der abends meistens einschläft), Regen und Sonne – kalt ist es nicht!

    Hey, Warnung sogar auf Deutsch! Inzwischen wissen wir, das sind keine leeren Warnungen, jedes Jahr kommen Menschen an den Klippen zu Tode und ein Zufallsvideo mit so einem Felsabbruch haben wir auch gesehen…

    Über St.-Aubin-sur-Mer

    gehe ich Richtung Sotteville-sur-Mer, unseren Wohnort.

    Hier wird ausser Mais,Zuckerrüben und Kartoffeln auch viel Flachs angebaut. Ein Drittel des französischen Leins kommt aus der Normandie. Ist alles längst abgewertet, aber ausgeklöterte Saat macht die Felder wieder grün.

    Zu der gärtnerisch so spannenden Natur gehören die vielen die Weg-und Waldränder bunt machenden Silberpappeln.

    Sotteville-sur-Mer hab‘ ich erreicht, hier unser Abgang zum Meer- 230 Stufen…

    Neue Ufer winken, aber erstmal zur Mittagspause nach Hause.

    Zu zweit geht’s weiter….

    Im nächsten Einschnitt in der Steilküste liegt Veules-les-Roses, ein Touri-Hingucker, von Bachläufen durchflossen,

    und ordentlich Wind und Wellen…

    Von dort ist „Landpartie“ angesagt. Christa nennt das Bild:Detlef wandert….Suchbild..

    Die Tagesetappe endet in

  • 14.09.25. Sonntag

    Wir Frühstücken ausgiebig, hören mit dem Handy Gottesdienst aus Dahlenburg und die Sendung „Mit Herz und Mund “ von Martin Buchholz und Timo Böcking.

    Nachmittags fahren wir zum Parc Floral William Farcy- den jedenfalls nehmen wir mit.

    Die Vegetation hier ist bei gutem Boden, viel Regen und milden Temperaturen unglaublich üppig; vor allem die Hortensien sind allgegenwärtig. ( Leider hat die größte Hortensien-Sammlung der Welt letzte Woche für dieses Jahr geschlossen…) Palmen, Mimosen, Seidenbäume und viele weitere, zeigen in den Süden, das Meerklima und den Klimawandel.

  • 13.09.25. Sonnabend

    5. Etappe Varengeville-sur-Mer — Quiberville-sur-Mer 10,5 Km

    Christa bleibt zu Hause; ich habe eine schöne Tour durch Wald- und Wohngebiete. Es sieht so aus, als würde hier schon lange Reichtum wohnen….Manchmal riesige Parks, hinter hohen Mauern und Hecken kaum einsehbar. Auch Hektar große Parkanlagen, die man besichtigen kann, jedenfalls für Geld und nur vorgebucht und mit Führung…Gertrude Jekell hat adem einen auch mitgestaltet. Mal gucken, ob wir uns was anschauen…

    In Quiberville wartet das Auto auf mich und da das Wetter auf Wolken und Regen umgestellt hat, was in der Normandie dazugehört, wie unser Vermieter erklärt hat, mache ich hier auch Schluss.

    Im Ort begegnet mir wieder ein Ausstellungsplakat, wie schon oft in den letzten Tagen. Ich gucke genauer hin und sehe: die ist hier im Ort… Die Künstlerin ist anwesend und sehr kommunikativ- leider spricht sie weder Deutsch noch Englisch….Trotzdem haben wir Spaß und geben nicht so schnell auf. Sie spricht über die vielen Künstler, die hier leben ( oder lebten?) und die Gärten. Fotografieren darf ich auch….

  • 12.09.25 Freitag

    4 Etappe Le MoulinFleuri – Varengeville-sur-Mer 6,5 Km

    Nach dem Frühstück, mit einem deutschen Paar aus dem Ruhrgebiet am langen Tisch, verlassen wir die Mühle mitten in den Vorbereitungen für eine große Hochzeit.

    Noch einmal Dieppe zum Einkaufen (Christa bekommt eine Cap und trotz heftigem Unwillen eine Regenjacke – die Hose kann sie verhindern)und Geld holen.

    Von der Mühle aus dem Bachtal heraus, na klar, steil bergauf…und dann runter ans Meer nach Pouville-sur-Mer.

    Den Wandertag beenden wir nach Aufstieg

    mit dem Besuch in einer schönen Gärtnerei.

    Von hier fahren wir nach Sotteville-sur-Mer, wo wir ein Haus für 6 Nächte gebucht haben. Es ist wirklich ein Traum….

  • 11.09.25 Donnerstag

    3 Etappe Dieppe — Le Moulin Fleuri 5 Km

    Nach dem „Petit Dejeunir“ und plaudern mit unser netten Gastgeberin, mache ich mich auf den Weg, um einiges zu erledigen. Ein neuer Fahrradträger soll her- und das klappt!

    In der City von Dieppe schaue ich mir die Kathedrale von innen und außen an

    komme zu Wanderkarten, Wörterbuch, Kuchen, Geld und Cidre….und entdecke einen Waschsalon.

    Während ich mich in der großen weiten Welt vergnügt habe, hat Christa das mit Andacht, Lesen und Umgebung erkunden bei unserer Unterkunft gemacht…

    Am späten Nachmittag wollen wir die Lücke auf unserem Weg nach Dieppe schließen. Wir nehmen beide Räder mit, kann ja nicht so schwierig sein, ist Christa ja gestern schon gegangen….Ist aber ein entsetzlich steiler Aufstieg und eine lange „Schussfahrt“ runter in die Stadt..oh,oh.. wie gut, dass wir uns zur Zeit sooo gut sind! Die Wäsche kommt nach Erklärung einer freundlichen Französin in die Maschine und dann muss ein neuer Plan her. : Wir essen etwas, ich gehe zurück zur Mühle und hole Christa und die Räder ab. Sie isst in Ruhe zuende, kümmert sich um die Wäsche und hält dann Kontakt mit der Welt im warmen Waschsalon…

    Es geht natürlich steil bergauf, aber dabei komme ich an dem Wahrzeichen von Dieppe, einer Burg, vorbei.

    Per Telefon frage ich Christa, ob sie,trotz heftigem Anstieg, die Burg sehen möchte? Ja, will sie! Also parke ich das Auto, schon im Dunkeln, oben auf den Klippen und hole Christa ab. Wir freuen uns beide über diesen Blick bei aufgehendem Mond….

  • 10.09.25 Mittwoch

    2 Etappe Biville— Dieppe. 21 Km

    Unser Quartier müssen wir heute verlassen und fahren nach Biville. Beim Abladen des Fahrrads stellen wir fest, dass der Fahrradträger angebrochen ist….

    Wir gehen los und nach kurzem Wandern kommt ein Bistro in Sicht…Christa meint, es ist Zeit für einen Kaffee…

    Bald kommt eineverwirrend ausgeschilderte Baustelle mit Strassensperrung…Für Wanderer auf dem GR21 ist der Weg über Parkplatz und Gelände eines Atomkraftwerks ausgeschildert- das ist für uns was ganz neues…

    Danach sind wir zum Glück meistens in der Natur- und die ist beeindruckend schön!

    Wie gestern: Mal eben, sonst rauf runter…..

    Hier wachsen sogar Bananen im Freien!

    weiter, das Ziel für heute ist jetzt Dieppe…

    Christa findet für mich einen Herz-Stein – das passt grad gut zu uns!

    Dieppe kommt von oben in Sichtweite.

    Durch das Fischerviertel arbeiten wir uns nach unten,begleitet von viel Kunst….

    Ich mache ein Zimmer in einer Pension hinter Dieppe, direkt an unserem Weg, fest…

    Unten in der Stadt machen wir ein wenig Sightseeing, suchen nach einer Gaststätte…In einer winzigen Pizzeria finden wir Essen und Unterschlupf vor dem Regen! Hier schmieden wir einen Plan: Christa geht zu Fuß los Richtung Quartier (scheint gar nicht so weit zu sein) und ich hole das Auto….mal sehen, wer schneller ist….Christa! Auch im Dunkeln erkennen wir, dass wir in einer urigen, gemütlichen Unterkunft gelandet sind.

  • 09.09.25 Dienstag

    1 Etappe Mesnil-Val — Biville 13 Km

    Es geht los! Wir wandern von unserem Hotel auf den E9/GR21

    Es geht rauf runter….

    auch mal gerade….

    rauf..

    weiter rauf…

    erst Gepäck hoch, dann das Rad…

    ohne Schuhe…aber

    ganz nach Oben…

    Geschafft!

    hat sich gelohnt!

    Erstmal ist der Weg einfach…

    aber dann geht’s wieder runter.

    Christa macht schnell Fotos, vielleicht sind’s ja die letzten…

    aber nein, es geht wieder rauf- funktioniert aber nur ohne Gepäck- also zwei mal gehen….

    rüber über Zäune, und wieder rauf, Christa voraus…

    Diese Etappe war nicht so lang, hatte es aber in sich!

  • 08.09.25 Montag

    Anreise

    Unser Zimmer können wir nur kurz genießen, weil wir gut geschlafen haben und nun Frühstück zwischen 9 und 10 angesagt ist. Das ist fürstlich!

    komplett durchgestylt
    Unser erstes Ziel ist Brügge (im Spätsommer), wir kennen es ja nur von unserem Weihnachtsaufenthalt….

    Wir schauen schönen und anderen Frauen beim Posen zu…

    besuchen schöne Ecken, die wir vom Winter kennen ( auch da blühten die Spanischen Gänseblümchen- tolle Pflanzen!)

    schauen in Schaufenster und andere Fenster

    Als nächstes fahren wir zum Cap Nez Blanc, um über den Ärmelkanal nach England zu schauen….ob wir da wohl einmal an der Küste entlang wandern werden?

    Von hier oben fahren wir nach Mesnil-Val; da haben wir, wie an meinem Geburtstag im Winter, für zwei Nächte gebucht.

  • 07.09.25 Sonntag

    Anreise

    Christa und ich haben 3 Wochen Urlaub und machen uns auf den Weg……

    Sonntag, den 07.09. soll es losgehen…Vorher ist noch so viel zu tun!

    Wir sind los! Um 13.00 Uhr machen wir uns auf den Weg …in den Stau….aber wir haben ja Zeit und dann sind wir irgendwann in Holland.

    Und heute ist die totale Sonnenfinsternis- na ja, total ist sie nicht mehr, als wir Fahrerwechsel machen.

    Gegen 01. Uhr erreichen wir unser Hotel „Dat Eenhorn “ in Oostburg – hier habe ich während meiner Wanderung vor 1 1/2 Jahren übernachtet. Die Chefin hat uns den Schlüssel in einen Zahlenschloss-Tresor gelegt und so kommen wir mitten in der Nacht zu einem wunderschönen Zimmer!